Motorradtour am 09.03.2021

Hallo,
am Sonntag den 09.03.2021 ging es erst um 14:00 Uhr auf Tour. Einige Mitfahrer wollten erst den Muttertag gebührend begehen bevor es auf Tour geht. Andreas und Jochen kamen ebenfalls zum Treffpunkt, es war sehr schön unsere Clubmitglieder wiederzusehen. Schließlich gingen Rene, Günther, Uwe und Stefan gemeinsam auf Tour. Uwe kommt aus Neckarhausen – Edingen und ist leidenschaftlicher Fan der Honda Bol’Dor (900 ccm , Bj. 1980). Er hatte gerade eine Motorrevision durchgeführt und präsentierte stolz die mit Stummellenkern ausgestattete Honda. Er hat noch 2 weitere an denen er noch arbeitet.
Schon auf den ersten Kilometern wurde klar, die Uhrzeit und die hohen Temperaturen führten zu einer „Überflutung“ des Odenwaldes. Andreas deutete auch noch an, das es an diesem Tag verstärkte Verkehrskontrollen der Polizei in BaWü geben sollte. Keine guten Voraussetzungen um die Standardstrecken im Odenwald unter die Räder zu nehmen. Wir entschlossen uns daher über Wilhelmsfeld nach nach Ziegelhausen zu fahren. Von dort über Neckargemünd und durch den Tunnel nach Dilsberg und weiter zum Neckarhäuser Hof. Wir nutzen nicht die Fähre sondern fuhren durch das schattige Tal hinauf nach Haag. Kurz hinter Haag bogen wir ab in Richtung Schwanheim. Anm der T-Kreuzung bogen wir links ab in Richtung Schönbrunn, dort am Kreisverkehr nahmen wir die erste Ausfahrt und gelangten so nach Pleutersbach. Weiter ging es Richtung Eberbach und gegenüber dem Campingplatz bogen wir rechts ab in Richtung Schwanheim. Die Strasse wartete nicht nur mit tollen Kurven und Asphalt auf uns, sondern auch mit einer bösen Überraschung am Ortsausgang von Eberbach: Sackgassenschild (Ortsdurchfahrt Schwanheim gesperrt)
Wir entschieden uns unser Glück dennoch zu versuchen, notfalls wären wir die tolle Strecke halt wieder runtergefahren…
Kaum in Schwanheim angekommen erwies sich die Beschilderung als „Fake“ und unserer Weiterfahrt in Richtung Neunkirchen stand nichts im Wege. Hinter Neuenkirchen bogen wir links ab Richtung Leidenharter Hof um uns dann in Richtung Zwingenberg zu halten. Wieder ging es über die kleine Strasse hinunter in das Neckartal und erlaubt eine tollen Blick auf Zwingenberg, die Burg, sowie den Neckar. Leider wird dieses Erlebnis durch die etwas schlechten Strassenverhältnisse und die Ampel vor der einspurigen Brücke getrübt. Wie immer steht man extrem lange an der Ampel und egal welche Taktik man anwendet, du wartest dort eine halbe Ewigkeit. Das ist bei 30 Grad in der Kombi nicht schön…
Eine kurze Rückfrage bei den Mitfahren ergab, wir touren noch ein wenig oberhalb des Neckartales. Daher bogen wir links ab auf die B 37 um diese bei Neckargerach wieder zu verlassen und unsere Fahrt in Richtung Oberdielbach fortzusetzen. Im Ort wurden wir durch Anwohner über eine Nebenstrasse an einer Unfallstelle auf der Hauptstrasse vorbeigeleitet (herzlichen Dank für den Einsatz der freiwilligen Helfer) und wir fuhren weiter zum Katzenbuckel. Wir entschieden uns für die Fahrt über Waldkatzenbach hinunter nach Gaimühle, um dort links abzubiegen und in Richtung Eberbach zu fahren. Dort tankte Uwe seine Honda, da wir nicht wussten, wie hoch der Verbrauch der Maschine nach der Motorrevision war. Rene, Uwe und ich nutzten unsere erste Pause für die Abstimmung der Tour zurück (Günther hatte sich schon in Oberdielbach entschieden direkt nach Ladenburg zu fahren). Aus Zeitgründen entschieden wir uns der B 37 nach Heidelberg zu folgen. Rene und ich bogen in Neckarsteinach rechts ab, Uwe fuhr weiter nach Heidelberg um nach Edingen zu gelangen. Über Schönau und Wilhelmsfeld ging es für uns beide zurück nach Ladenburg, wo wir um 17:30 Uhr eintrafen.
Eine schöne Tour, der Abstecher in die Region südliche des Neckar hat uns vor dem überfüllten Odenwald „gerettet“. Bewundernswert war auch die Performance von Uwe und seiner 41 Jahre alten Honda, schließlich sind Stummellenker sind nicht die erste Wahl für Haarnadelkurven und schlechte Strassenoberflächen.
Die grüne Route:

Das Höhenprofil der Tour: